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Recruiting-Studie: Atenta untersucht knapp 300 Facebook-Karriereseiten in der DACH-Region.


Zunehmend mehr Unternehmen nutzen Facebook als Recruitingtool. Bereits jede zweite Employer-Branding-Seite arbeitet dabei multimedial und stellt zum Beispiel Arbeitsplatz- und Tätigkeitsbeschreibungen per Video dar. Die Poweruser unter den Unternehmen bringen bis zu 86 Beiträge pro Monat – der Durchschnitt liegt bei 12 Aktivitäten im Monat. 45 Prozent der Karriereseiten arbeiten mit Apps, die Stellenausschreibungen automatisch von der Karriersite des Unternehmens auf die Facebook-Seite übertragen. 43 Prozent der Unternehmen positionieren sich als ‚attraktiver Arbeitgeber‘ in einer ‚Image-App‘

Atenta, Hamburg, ist kein unabhängiges Forschungsinstitut, sondern eine Digitalagentur, die mit solchen Apps im Geschäft ist. Was nichts daran ändert, dass die kostenlose Studie bares Geld wert ist. Wer selbst ein Jobportal auf Facebook plant, erhält aktuelle Anregungen und Tipps für seine eigene Facebook-Praxis im Employer Branding. Zum Beispiel weiß er nach der Lektüre wie wichtig es ist, einen  Ansprechpartner für die Jobsuchenden bereitzustellen. Das sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein. Doch laut Atenta schafft das bislang nur jedes siebte Unternehmen.

Die Studie gibt’s auf dem Blog „Wollmilchsau“ zum Download.

Linkempfehlungen:

Atenta

Blog ‚Wollmilchsau‘

recruitingclub.at

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Mit Mitarbeiterbindung gegen den Fachkräftemangel.


Studie zum Talent Management in mittelständischen Unternehmen

Mitarbeiter binden zählt mehr als rekrutieren +++ beim Recruiting bewährt sich Altbewährtes +++ neue Zielgruppen bleiben überwiegend außen vor +++ Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts +++ Jungunternehmer setzen auf materielle Anreize +++

Der Fach- und Führungskräftemangel kostet den deutschen Mittelstand jährlich rund 33 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen und nicht realisierten Umsätzen. Das Problem ist bekannt – der Mittelstand will vor allem die Fluktuation der eigenen Mitarbeiter verhindern. Mit 45 Prozent ist das Recruiting in mittelständischen Unternehmen nur das fünftwichtigste Thema. Das dokumentiert die Studie „Talent Management im Mittelstand – mit innovativen Strategien gegen den Fachkräftemangel“. Die Studie, an der sich 700 Firmen beteiligten, wurde von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Kooperation mit der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin erstellt.

„Mittelständische Unternehmen werden noch härter vom demografischen Wandel getroffen als die großen Konzerne, da sie über weniger finanzielle und personelle Ressourcen verfügen, mit denen sie Gegenmaßnahmen in die Wege leiten können“, sagt Jens Maßmann, Managing Partner Performance & Reward bei Ernst & Young. Dennoch wollen nur 29 Prozent der Unternehmen künftig ihr Budget für Rekrutierung sowie Mitarbeiterbindung und -entwicklung erhöhen. 27 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen in Gehaltserhöhungen das adäquate Mittel, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten.

Strategische Netzwerke noch zu wenig genutzt.

Mittelständische Unternehmen agieren eher als Einzelkämpfer. Strategische Netzwerke werden nur von etwa einem Viertel der befragten Unternehmen genutzt. Je höher der Umsatz eines Unternehmens, desto größer ist jedoch die Bereitschaft zu solchen Partnerschaften. Immerhin kooperieren 32 Prozent der mittelständischen Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz mit einem oder mehreren externen Partnern. 33 Prozent kooperieren mit öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten und 15 Prozent nutzen Firmennetzwerke. „Eine solche Kooperation ist gerade für mittelständische Unternehmen ideal, um in puncto Mitarbeiterbindung und -gewinnung im Wettbewerb mit den großen Konzernen mithalten zu können“, so Jens Maßmann.

Diensthandys und Firmenwagen – die Waffen der Entrepreneure im Wettbewerb mit Großkonzernen.

Jungunternehmer steigern ihre Arbeitgeberattraktivität durch Incentives wie Diensthandy und Firmenwagen. Für die Top-Talente reicht das jedoch nicht aus. Neben Bonifikationen (86 Prozent) sind es immaterielle Anreize wie flexible Arbeitszeiten (86 Prozent) und Teamziele (72 Prozent), die im ‚Kampf um die Besten‘ eingesetzt werden.

Flexible Arbeitszeitmodelle machen mittelständische Unternehmen ‚sexy‘.

45 Prozent sehen darin eine wichtige Herausforderung, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. Wertschätzung der Leistung, Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, Aufbau einer attraktiven Unternehmenskultur und Entwicklungsperspektiven für die Mitarbeiter – darauf setzt der Mittelstand.

Download der Studie: Ernst & Young

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