Schlagwort-Archiv: Mitarbeiterbindung

E-Block, der neue Blog mit praktischen Ideen zu Mitarbeiterbindung und -motivation.


Hand aufs Herz, haben Sie manchmal auch genug von Getöse und Geistreicheleien rund um Employer Branding & Co.? So gut und wichtig das auch immer sein mag, ab und an hätte man als Personaler ja auch gern etwas Handfestes für den Alltag. Etwas, das sich auch in den KMUs schnell realisieren lässt, ohne gleich Geld ohne Ende zu kosten.

Gut gefällt mir unter diesem Blickwinkel der neue E-Block.

Ein Mix aus anregenden Ideen für die Mitarbeitermotivation und-bindung sowie aktuellen Information zu den diesbezüglich steuerlichen und rechtlichen Fragen. Ausgelotet werden steuerrechtliche und sozialabgabenkonforme Freizonen, die es in der Tat gibt. Nicht übertrieben viele und meist auch limitiert im steuerlich unbedenklichen Geldwert.  Aber immerhin, es gibt sie. So bringen beispielsweise  geschickt eingesetzte Tank- oder Einkaufsgutscheine  ein Kaufkraftplus in den Geldbeutel des Arbeitnehmers. Und das löst nun einmal Freude aus und lässt sich auch ganz gut kommunizieren.

Dr. med. Kathrin Hausleiter ,medizinische Ernährungsberaterin von E-Block

Dr. med. Kathrin Hausleiter, medizinische Ernährungsberaterin von E-Block

Gerade Benefits zum Gesundheitsmanagement kommen zunehmend besser an. Dazu meint Dr. med. Kathrin Hausleiter, die medizinische Ernährungsberaterin von E-Block:  „Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein Angebot im Gesundheitsmanagement machen, sind im Vormarsch. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Berufsalltag ist ein sehr wichtiger Punkt für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und ist nicht schwer umzusetzen. Der E-Block bietet auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, hier einen Einstieg zu finden.“

Der E-Block beleuchtet aktuelle Steuer- und Rechtsfragen rund um das Thema Mitarbeiterbelohnung und vermittelt komplexe Sachverhalte und wissenswerte News in praktisch nachvollziehbarer Weise. Alles ist sofort umsetzbar und die rechtliche Basis dafür wird transparent gemacht. Dazu gibt es Whitepaper und Broschüren zu Themen wie „Im  Mitarbeitergespräch erfolgreich punkten“ als kostenlosen Download. Wer laufend auf dem letzten Stand der Dinge bleiben will, abonniert den E-Block-Newsletter.

Linkempfehlung:

E-Block

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Mitarbeiter als Unternehmensbotschafter – aktuelle Facts von Gallup.


Wenn Mitarbeiter die Arbeitgebermarke nach außen erfolgreich vertreten sollen, müssen Mitarbeiter auch wissen, wofür ihr Unternehmen steht. Hier gibt es noch viel zu tun, sagt der neue „Brand Ambassador Index“ der Gallup Organization, einem der der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute mit Sitz in Washington, D. C.

Befragt wurden 2.062 Arbeitnehmer in Deutschland.

Die wichtigsten Resultate: „Nur 53 Prozent der deutschen Arbeitnehmer stimmen der Aussage zu: „Ich weiß, wofür meine Firma steht und was unsere Marke von unseren Wettbewerbern unterscheidet“.  Ganze 37 Prozent der Mitarbeiter sind ohne Wenn und Aber stolz auf die Qualität der Produkte bzw. Dienstleistungen. Ein unbefriedigendes Resultat, denn Mitarbeiter  nehmen in ihrer Schnittstellenfunktion nach außen entscheidend Einfluss auf  die Wahrnehmung des Unternehmens bei Kunden und genauso den potenziellen künftigen Mitarbeitern.

Mangelnde Mitarbeiterbindung bremst Employer Branding aus.

In mangelnder Mitarbeiterbindung sieht Gallup einen Hauptgrund für das geringe Interesse der Mitarbeiter an der eigenen Unternehmensmarke. Wer sich von seinem Arbeitgeber emotional verabschiedet hat, wird schwerlich zu dessen Markenbotschafter werden – weder im Produkt- noch im Personalmarketing.  Geht der Spaß an der Arbeit und damit die Motivation verloren, steigen Mitarbeiter innerlich aus, zumeist liegt es an den direkten Vorgesetzten, die ihrer Führungsaufgabe nicht gerecht werden. Viele Arbeitnehmer steigen hoch motiviert ins Unternehmen ein, und werden dann zunehmend desillusioniert. Nach dem  jährlich von Gallup veröffentlichten „Engagement Index“ 

  • haben nur 15 Prozent der Mitarbeiter eine emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen, was auch heißt: 85 Prozent der Mitarbeiter haben keine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber,
  • 24 Prozent der Mitarbeiter haben innerlich bereits gekündigt, warten also nur noch auf die neue Chance, 
  • vor allem auf den unteren Hierarchie-Ebenen fehlt das Verständnis für das Markenversprechen, so frühere Gallup-Studien.

Dabei sind es gerade diese unteren Ebenen, auf denen sich die häufigsten Kundenkontakte ergeben.  Beim Top-Personal – Vorstände und Geschäftsführer – haben gerade mal 4 Prozent regelmäßig Kontakt zum Kunden.

Was sollten Unternehmen tun?

Dazu Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup, in seinem Beitrag in Bankmagazin 04/2013:Unternehmen müssen herausfinden, wo das Markenbotschaftertum besonders ausgeprägt ist, welches die verantwortlichen Faktoren sind und wie sich diese im Sinne von Best Practice unternehmensweit positiv beeinflussen lassen. Gleichzeitig gilt es, Barrieren zu identifizieren, die Markenbotschaftertum im Weg stehen. Hierzu müssen sämtliche Prozesse auf den Prüfstand gestellt werden – von der Kommunikation mit den Mitarbeitern bis hin zu den Trainingsprogrammen. Das Identifizieren der unterschiedlichen Wahrnehmungen bildet die Grundlage für gezielte Maßnahmen, um ein einheitliches Verständnis der Marke zu schaffen. Denn nur so werden die Mitarbeiter von einer vergessenen Marketingressource zu erfolgreichen Fürsprechern und Repräsentanten der Marke.“

Linkempfehlung:

Gallup Deutschland

Gallup Engagement Index

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Thementag Fachkräftemangel, 5.12.2012


Rund 120 000 offene Stellen für Hochqualifizierte konnten laut aktuellem Report von Institut der deutschen Wirtschaft im Oktober 2012 nicht besetzt werden. Händeringend gesucht werden vor allem Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker.

Nach Darstellung von IW-Direktor Michael Hüther wird sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage allein schon aus demografischen Gründen weiter öffnen. „Die Ausscheidenden können nicht mehr durch Nachwuchs ersetzt werden“, sagt IW-Direktor Michael Hüther.

Neue Rezepte dagegen verspricht am 5. Dezember 2012 der Thementag „Fachkräftemangel“. Mittelständische Unternehmer berichten wie sie mit dem Fachkräftemangel umgehen. Experten diskutieren neue Wege und Lösungen. Ein ganzer Tag voller Praxiswissen auf http://www.marktundmittelstand.de. Alles online. Alles kostenlos.

Linkempfehlung

Thementag „Fachkräftemangel“

Institut der Deutschen Wirtschaft Köln e.V.

HUW28 „Mit Mitarbeiterbindung gegen den Fachkräftemangel“

Gastautor Thomas Kleb auf HUW28: „Wie ein mittelständisches Unternehmen im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte punktet“

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Taten statt Worte – Employer Branding im Mittelstand.


Kein großes Unternehmen, das heute nicht an seiner Arbeitgebermarke bastelt. Und dabei meist von Social Media und dem Fanklub auf Facebook spricht. Ausgewählte Mitarbeiter erzählen da den heiß begehrten Fachkräften, wie toll es sich bei XYZ arbeiten lässt.

„Ich trinke Jägermeister, weil …“, vor 25 Jahren war das mal ein wirklich kreativer Dauerknüller rund um den Kräuterlikör. Ob das inszenierte „Ich arbeite bei XYZ, weil …“ ernsthaft Interesse für einen Job bei XYZ auslöst, darf mit Fug und Recht hinterfragt werden.

Oder würden Sie so etwas glauben, wenn Sie selbst auf Jobsuche wären?

Teure Berater

Was von teuren Beraterriegen kostspielig in Szene gesetzt wird, ist für den Mittelstand – der über 80 Prozent aller Arbeitsplätze schafft – finanziell meist nicht zu stemmen. Es macht auch selten Sinn. Wer das Gros seiner Mitarbeiter im engen Umfeld von 50 km rund um den eigenen Standort sucht, muss andere Inhalte setzen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein.  Wer kein hippes Premium-Produkt produziert – sondern vielleicht als ‚graue Maus‘ nur die entscheidenden Bauteile dazu – muss eine andere Wertelandschaft entwickeln, leben und kommunizieren.

Was zählt, sind solide, greifbare und nachvollziehbare Werte

Mit flexiblen Arbeitszeiten, die auch Zeit für die Familie lassen oder einem  Betriebskindergarten lässt sich erfolgreich gegen die glamourösen „Bei-uns-ist-alles-machbar-Versprechen“ der Großunternehmen punkten.

Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Arbeitgebermarketing liefert der Siegerländer Maschinenbauer Heinrich Georg GmbH. In Kooperation mit dem städtischen Kindergarten stellt das Kreuztaler Unternehmen seinen Mitarbeitern ab kommendem Jahr Belegplätze zur Verfügung. Gestartet wird mit fünf U3-Plätzen für Kinder unter drei, bestens ausgestattet und professionell betreut. Das Unternehmen wendet dafür einen sechsstelligen Betrag auf.

Darüber hinaus richtet Georg gerade in dem geplanten Neubau der Firmenzentrale und des Schulungszentrums ein Familienzimmer mit Spielecke ein. Falls es einmal zuhause zu Problemen bei der Kinderbetreuung kommt, können die Mitarbeiter ihr Kind mitbringen, dort beaufsichtigen und zugleich in dem Zimmer arbeiten.

Projekt mit Strahlkraft

Ein Angebot, das im Betrieb begeistert aufgenommen wurde, eine Chance auch für Alleinerziehende, die bei Georg Kind und Job in Einklang bringen können. In jedem Fall ein Projekt mit Strahlkraft nach innen und außen. Thomas Kleb, Leiter Personal, Marketing und Kommunikation bei der Heinrich Georg GmbH:

Thomas Kleb, Leiter Personal, Marketing & Kommunikation
Director Human Resources, Marketing & Communications

„Die Kooperation mit der städtischen KiTa mussten wir gar nicht so groß kommunizieren, das war fast ein Selbstläufer. Die Zustimmung intern wie extern war riesengroß.  Wir erhalten jetzt schon qualifizierte Initiativ-Bewerbungen und werden in Bewerbungsgesprächen darauf angesprochen. Viele Bewerber haben uns direkt gesagt, dass unser Betriebskindergarten für sie ein wichtiger Baustein für ihre Bewerbung war.“

Klar, nicht jeder Mittelständler kann einen Betriebskindergarten einrichten. Doch jeder Mittelständler kann – so Klebs Empfehlung „ein Thema ernsthaft besetzen und dann auch authentisch kommunizieren“.

Diese Themen und Inhalte, die das Profil als attraktive Arbeitgebermarke formen und Mitarbeiterzufriedenheit begründen, können nur aus dem Unternehmen selbst kommen. Es lohnt sich, den Blick nach innen zu richten und die Potenziale zu identifizieren, die in jedem Unternehmen schlummern.

Bodenhaftung behalten

Mittelständler, die mit dem geerdet bleiben, was die Menschen interessiert, die sie als Mitarbeiter gewinnen und halten wollen, haben damit die Chance, den Begriff ‚Employer Branding‘ mit echtem Inhalt glaubwürdig zu besetzen. Und darauf kommt es an.

Nicht Klimbim zählt am Ende des Tages, sondern Substanz.

Linkempfehlung:

Heinrich Georg GmbH

Wirtschaftsreport 09/12 – Beruf und Familie erfolgreich managen

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