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Die 10 Todsünden im Social Media Recruiting.


Social Media Recruiting ist ein nachhaltig wirkender Prozess, der Öffentlichkeit für das Unternehmen auslöst und im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unternehmen erreichen damit auch Kandidaten, die sich auf klassischen Rekrutierungswegen nicht erreichen und motivieren lassen. Doch Vorsicht – der neue ‚Königsweg‘ im War for talents birgt auch seine Fallstricke. Hier einige für viele Unternehmen typische Fehler:

  1. Mangelnde Professionalität. Starten Sie nicht auf Sparflamme, sondern mit Vollgas. Social Media Recruiting ist nichts für Amateure und so nebenbei lässt es sich auch nicht machen. Wer am falschen Ende spart, fährt die Karre mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell an die Wand.
  2. No Show is No Go. Wenn Sie in Social Media einsteigen, müssen Sie wissen, dass Arbeit auf Sie zukommt. Präsenzen, auf denen monatelang nichts Neues erscheint, lassen Ihr Unternehmen ‚ganz schön alt‘ aussehen.
  3. Schweigen ist bei Social Media kein Gold. Social Media ist Kommunikation und Kommunikation lebt vom Dialog. Lassen Sie Fragen und Kommentare unbeantwortet, machen Sie die Plattform besser gleich dicht.
  4. Identitätstäuschung. Werden Sie in Ihrem Social-Media-Auftritt nicht zum ‚jungen Wilden‘, solange Ihre restliche Unternehmenskommunikation eher das Etikett ‚altehrwürdig‘ verdient. Klar ist: Brüche in der Identität killen Kontaktchancen.
  5. Widersprüche in der Kommunikation. Je bekannter Ihr Unternehmen ist, desto konsequenter sollten Sie auf allen Kommunikationsebenen nach einer identischen Linie verfahren. Widersprüche bremsen aus.
  6. Bullshit-Texte. Vermeiden Sie Floskeln, Textbausteine, Werbeblabla – vermeiden Sie Langeweile. Nur wer Inhalte authentisch kommuniziert, wird als spannendes Unternehmen wahrgenommen.
  7. Design-Tristesse. Social Media funktioniert wie das reale Leben: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
  8. Egotrip-Falle. Ohne Empathie läuft nichts. Versetzen Sie sich in die Menschen, die Sie ansprechen wollen. Sie wollen schließlich etwas von denen – eine Bewerbung. Denken, fühlen und kommunizieren Sie aus dem Blickwinkel Ihrer Leser, nicht aus Ihrem. – Warum soll sich eine landauf landab händeringend gesuchte Fachkraft ausgerechnet in Ihrem Unternehmen bewerben? Bereits die Antwort auf diese Frage bringt Sie weiter.
  9. Perspektiven-Mangel. Menschen brauchen Zukunft und – fast noch wichtiger – die Hoffnung auf Zukunft. Sagen Sie so klar und wahr wie möglich, welche kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten sich einem Kandidaten in Ihrem Unternehmen eröffnen.
  10. Pannen sind Chancen – nutzen Sie sie. Shit happens, auch in Ihrem Unternehmen  – es kommt darauf an, was Sie daraus machen. Entschuldigen Sie sich sofort, wenn etwas von Ihrer Seite aus falsch gelaufen ist. Wer auch in einem Crashfall sauber kommuniziert, schützt sein Ansehen als Profi vor Beschädigung.

Ergänzend dazu sagt Ina Ferber, Frankfurt/M., Expertin für Social Media Recruiting, Blog EMPLOYERREPUTATION: „Personalmarketing in Social Media lebt von Ehrlichkeit. Firmen können nur dann das Interesse qualifizierter Kandidaten wecken, wenn sie offene Einblicke in den Arbeitsalltag geben. Eine faire Vorstellung des Unternehmens mit allen Stärken und Schwächen möglichst direkt aus der Perspektive der Mitarbeiter wird gelesen und kommentiert, die Bekanntheit als Arbeitgeber wird gesteigert. Diese Offenheit hat noch einen Vorteil, der oft unterschätzt wird: Potentielle Kandidaten erfahren viel mehr über den Arbeitgeber. Sie bewerben sich, wenn sie die Kultur attraktiv und die angehenden Kollegen sympathisch finden. Es bewerben sich also genau die Menschen, die Sie suchen!“

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Neue HR-Studie von The Conference Board und McKinsey.


Bereits 65 % der Unternehmen setzen im Recruiting auf Social Media.

Es gibt genügend ernst zu nehmende Studien, die Social Media auch heute noch ein Aschenputteldasein bescheinigen. Doch sind nicht zuweilen gerade die Wahrheiten am besten, bei denen auch das Gegenteil stimmt? Und weil McKinsey  McKinsey ist, ist die aktuelle Studie „ The State of Human Capital 2012”von McKinsey und The Conference Board für jeden Personaler interessant, der heute nach  aktuellen Handlungsstrategien für sein strategisches Recruiting sucht. Die  wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie vorab: 1) Für fast zwei Drittel aller Unternehmen sind  internetbasierte Recruiting-Kanäle wie Jobbörsen und Social Media bereits Standard. 2) Mehr als die Hälfte aller Unternehmen setzt in der Führungskräfte-Entwicklung und im Employer Branding bereits auf die digitale Welt. 3) Selbst in den dafür aufgeschlossenen Unternehmen sind diese Kanäle im Hinblick auf strategische Entscheidungen noch nicht hinreichend verankert.

Wer nicht rechtzeitig handelt, scheitert.

Das jedenfalls sagt Rebecca Ray, Senior Vice President Human Capital von The Conference Board und eine der Studienautorinnen. Ihr Credo: „Weltweit gilt es, die richtigen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, erfahrenes Personal besser zu entwickeln und emotional zu reaktivieren. Dafür brauchen die Unternehmen zukunftsorientiertere und agilere Personalabteilungen. Wer die Weichen nicht frühzeitig stellt, wird daran scheitern“. Asmus Komm, Partner bei McKinsey in Hamburg, hält es für wichtig, Mitarbeiter stärker zu segmentieren, um besser auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können: „Die erfolgreichsten Unternehmen werden diejenigen sein, die sich den strategischen HR-Themen der Zukunft stellen und neue Wege zum Beispiel im Leistungsmanagement oder bei der Talentförderung einschlagen“.

Personalprozesse müssen nachhaltig ausgerichtet sein.

Zunehmend wichtig wird dafür die Strategische Personalplanung, die den künftigen Personalbedarf frühzeitig erkennt und die in Zeiten flexibler Arbeitszeitmodelle komplexer und wichtiger wird. Dazu McKinsey-Partner Komm: “HR-Abteilungen müssen den Mehrwert, den sie langfristig leisten, messbar machen und ihr Geschäftsverständnis stärken. Ein Weg ist zum Beispiel, die Personalteams durch Manager aus den Business Lines zu ergänzen. Nur wenn sie die Sprache des Managements sprechen, werden sie auf Dauer erfolgreich sein.“ „Wer für teure Personalentwicklungsprogramme keinen Business Case vorlegen kann, bekommt auch keine zusätzlichen Ressourcen“, sagt Rebecca Ray.

Wertschätzung – das neue Zauberwort.

Wer Mitarbeiter loyal an sein Unternehmen binden will, muss dafür mehr investieren als nur gutes Geld und nettes Klimbim.  „Wenn Unternehmen in schlechten Jahren als erstes auf die Personalbremse treten, fragt sich jeder: Warum sollen wir uns an das Unternehmen binden?“ so definiert das Rebecca Ray. Klar wird, Unternehmen könnten nur dann auf eine engagierte Belegschaft bauen, wenn sie den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringen.

Die Studie “The State of Human Capital 2012”.

Die Studie „The State of Human Capital 2012” identifiziert die relevanten Handlungsfelder für Human Resources Management und zeigt Handlungsperspektiven auf. Grundlage für diesen Bericht sind die Aussagen von 517 internationalen Führungskräften, die Arbeitsergebnisse von 18 Fokusgruppen sowie die Auswertung von über 100 wissenschaftlichen Quellen.

Linkempfehlung:

Zum Download „The State of Human Capital 2012“

McKinsey

The Conference Board

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Mit professionellem Bewerbermanagement den administrativen Aufwand nachhaltig reduzieren.


Wissen ist die wichtigste Ressource einer entwickelten Wirtschaft. Eine essentielle Voraussetzung, Wissen produktiv zu machen, ist ein Daten-, Informations- und Dokumentenmanagement auf der Höhe der Zeit. Insbesondere im Recruitment hält ein schnelleres, günstigeres und effektiveres Bewerbermanagement im Kampf um die Besten die Konkurrenz   auf Abstand. Eines der interessantesten Produkte auf dem Markt bietet dafür das Münchner Software-Unternehmen TELUM, das mit seiner Marke heroes e-recruiting seit über 12 Jahren das professionelle Bewerbermanagement in Groß- und mittelständischen Unternehmen unterstützt.

heroes e-recruiting bildet den kompletten Recruiting-Prozess ab und unterstützt Personalverantwortliche mit modernen Features bei der Auswahl und Suche von Bewerbern. Die Software, die fortlaufend weiterentwickelt wird, überzeugt mit starken Grundfunktionalitäten und unbegrenzten Individualisierungsoptionen. Die Features:

  • Personalmarketing: heroes im Corporate Design des Unternehmens
  • Social Media: Stellenanzeigen auf Facebook, Twitter und Co. veröffentlichen
  • Administration: Stammdaten, Benutzerverwaltung und Systemeinstellungen
  • Auswertung: Alle Kennzahlen auf einen Blick
  • Talentpool: Matching, Freitextsuche und Tagging
  • Abstimmung mit internen Ansprechpartnern und Fachbereichen
  • Bewerbermanagement und –verwaltung
  • Einfache Korrespondenz mit Bewerbern und Fachbereichen
  • Online-, E-Mail- und Bewerbungen per Post in einem System
  • Stellenausschreibung auf der eigenen Unternehmens-Karrieresite, auf Online-Jobbörsen und weiteren Kanälen
  • Workflow: Unterstützung des gesamten Bewerberprozesses

Über 850.000 Bewerbungen pro Jahr werden heute bereits mit der heroes E-Recruitment-Software erfolgreich bearbeitet. Namhafte Kunden von Allianz Suisse über ARAG und BOSCH bis zu Öffentliche Versicherung Braunschweig und dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln optimieren ihr Recruiting mit heroes E-Recruitment-Software. Ein kostenloser Test der Software ist möglich.

Linkempfehlung: http://www.he-roes.de/

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