Schlagwort-Archiv: Betriebskindergarten

Der Betriebskindergarten – eine Investition, die sich rechnet.


Unternehmer, die Ihren Mitarbeitern eine Betriebskita bieten können, liegen klar im Vorteil. Die begehrten Fachkräfte von heute müssen und  wollen Beruf und Familie in Einklang bringen. Bietet der Arbeitgeber familienfreundliche Bedingungen an, ist das im Recruiting und on-the-job ein dicker Pluspunkt: Motivation, Leistungsfähigkeit und auch die Verweildauer im Unternehmen werden gesteigert. Fakt ist, der betriebswirtschaftliche Nutzen einer betrieblichen Kinderbetreuung kann deren Kosten durchaus übersteigen.

Gemeinsam eröffneten sie die HVB-Kita: Christian Ude (1.v.l.), Prof. Susanne Porsche (2.v.l.), Catherine von Fürstenberg-Dussmann (3.v.r.) und Dr. Theodor Weimer, Sprecher des HVB-Vorstands (rechts) (Quelle: HVB (frei zur redaktionellen Verwendung)

Gemeinsam eröffneten sie die HVB-Kita: Christian Ude (1.v.l.), Prof. Susanne Porsche (2.v.l.), Catherine von Fürstenberg-Dussmann (3.v.r.) und Dr. Theodor Weimer, Sprecher des HVB-Vorstands (rechts) (Quelle: HVB )

Ein aktuelles Beispiel für Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf & Familie: Die HypoVereinsbank eröffnet Mitte Februar 2014 eine Kita für Mitarbeiterkinder in München, betrieben von Dussmann KulturKindergarten. Die  Bank baut damit ihr vorbildiches Engagement für Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf & Familie weiter aus. Seit 20 Jahren kooperiert das Unternehmen dabei mit dem pme Familienserviceeinem führenden Work-Life-Balance-Anbieter in Deutschland und Träger betriebsnaher Kinderbetreuungseinrichtungen.

Viele Unternehmen finden die Idee einer Betriebskita  gut, aber oft scheitert es am mangelnden Know-how in der Umsetzung. Geld und guter Wille allein sind zu wenig. Professionelle Unterstützung bietet hier die Dussmann KulturKindergarten gemeinnützige GmbH, die deutschlandweit betriebsnahe Kindertagesstätten betreibt. Das Erfolgskonzept: ein kulturelles Profil, ein bilingualer Ansatz und arbeitnehmerfreundlich lange Öffnungszeiten – bis zu 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr.

Linkempfehlung:

HypoVereinsbank _ Work-Life-Balance

pme familienservice

Dussmann KulturKindergarten

 

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„Viele werben bei der Personalsuche mit den firmeneigenen Krippenplätzen bei uns …“


… sagt Sabine Behrens-Meyer, ehrenamtliche Geschäftsführerin beim Kita „Kinderwerk“ in Braunschweig (Quelle: Braunschweiger Zeitung Extra). Dieses weit und breit einzigartige Projekt wurde von mehreren mittelständischen Unternehmen gemeinsam ins Leben gerufen. 78 Plätze hat die überbetriebliche Kita heute, davon 60 Plätze für die Unter-Dreijährigen. Die Unternehmen, die an der Kita beteiligt sind, erhalten für ihre Mitarbeiter ein Platzkontingent. Unternehmen, die sich an der Kinder-Werk GmbH beteiligt bzw. Belegungsanrechte erworben haben,

Kita-Kinderwerk Braunschweig

Kita-Kinderwerk Braunschweig

sind u. a. NORD LB Braunschweig, Öffentliche Versicherung, Bosch Braunschweig, BMA GmbH Braunschweig.

Ein Leuchtturm-Projekt mit bundesweiter Ausstrahlung.

Die Braunschweiger Mittelständler haben in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberverband umgesetzt, was nach diversen einschlägigen Studien genau das ist, was Fach- und Führungskräfte heute von einem attraktiven Arbeitgeber erwarten: Diese wollen (und müssen) Beruf und Familie in Einklang bringen. Bernd Meier, der Hauptgeschäftsführer der IHK Braunschweig, weiß mehrfach von Menschen zu berichten (Quelle: Braunschweiger Zeitung Extra), die genau aus diesem Grund in die Forschungsregion Braunschweig gekommen sind:  Karriere und Familie sind hier miteinander vereinbar.

Das Beispiel der Kita „Kinderwerk“zeigt noch eine weitere Option auf: Auch Mittelständler, für die eine ganze Kita allein vielleicht nicht zu stemmen wäre, können mit gemeinsamem Engagement ein solches Projekt auf die Beine stellen und damit ein nachhaltiges Employer Branding für sich betreiben. Der Zusammenschluss mehrerer Unternehmen erweist sich für alle als ein handfester Vorteil im Recruiting.

Deutschlands größter Betriebskindergarten.

Das Geld nicht alles ist, um erstklassige Fachkräfte zu gewinnen, weiß auch ein Big Player, der in Braunschweig beheimatet ist: die Volkswagen Financial Services AG. Die Finanztochter des Wolfsburger Autokonzerns betreibt mit dem „Kinderhaus Frech Daxe“ Deutschlands größte Betriebs-Kita. Den rund 180 Kindern stehen neben den Gruppenräumen eine eigene Küche, aber auch Räume zum Entspannen, zur musikalischen Förderung sowie zum Malen und Werken zur Verfügung. Vor einem Jahr hat dieser  Betriebskindergarten das Markenzeichen der bundesweiten Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Die Auszeichnung der gleichnamigen Stiftung erhalten Kindergärten, die sich in besonderem Maße um die naturwissenschaftliche Förderung ihrer Schützlinge kümmern

Gutes Beispiel macht in Braunschweig Schule.

Gerade baut Siemens auf seinem Firmengelände eine Betriebskindergartentagesstätte. Es ist die fünfte Betriebs-Kita in Braunschweig, die im Herbst 2013 eröffnet werden soll. Es gibt Platz für 60 Krippenkinder und 25 Kindergartenkinder. Zwei Drittel aller Plätze sind für Siemens-Mitarbeiter reserviert. Ein Drittel ist offen für alle.

Linkempfehlung:

AWO  Braunschweig_Kita Kinderwerk

berufundfamilie gGmbH

Artikel „Wie ein mittelständisches Unternehmen im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte punktet“

Handelsblatt „Warum Unternehmen in Kinder investieren“

by the way: „Was es bedeutet, Erzieher zu sein“, das zeigt YOUTUBE auf diesem netten Video

 

Taten statt Worte – Employer Branding im Mittelstand.


Kein großes Unternehmen, das heute nicht an seiner Arbeitgebermarke bastelt. Und dabei meist von Social Media und dem Fanklub auf Facebook spricht. Ausgewählte Mitarbeiter erzählen da den heiß begehrten Fachkräften, wie toll es sich bei XYZ arbeiten lässt.

„Ich trinke Jägermeister, weil …“, vor 25 Jahren war das mal ein wirklich kreativer Dauerknüller rund um den Kräuterlikör. Ob das inszenierte „Ich arbeite bei XYZ, weil …“ ernsthaft Interesse für einen Job bei XYZ auslöst, darf mit Fug und Recht hinterfragt werden.

Oder würden Sie so etwas glauben, wenn Sie selbst auf Jobsuche wären?

Teure Berater

Was von teuren Beraterriegen kostspielig in Szene gesetzt wird, ist für den Mittelstand – der über 80 Prozent aller Arbeitsplätze schafft – finanziell meist nicht zu stemmen. Es macht auch selten Sinn. Wer das Gros seiner Mitarbeiter im engen Umfeld von 50 km rund um den eigenen Standort sucht, muss andere Inhalte setzen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein.  Wer kein hippes Premium-Produkt produziert – sondern vielleicht als ‚graue Maus‘ nur die entscheidenden Bauteile dazu – muss eine andere Wertelandschaft entwickeln, leben und kommunizieren.

Was zählt, sind solide, greifbare und nachvollziehbare Werte

Mit flexiblen Arbeitszeiten, die auch Zeit für die Familie lassen oder einem  Betriebskindergarten lässt sich erfolgreich gegen die glamourösen „Bei-uns-ist-alles-machbar-Versprechen“ der Großunternehmen punkten.

Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Arbeitgebermarketing liefert der Siegerländer Maschinenbauer Heinrich Georg GmbH. In Kooperation mit dem städtischen Kindergarten stellt das Kreuztaler Unternehmen seinen Mitarbeitern ab kommendem Jahr Belegplätze zur Verfügung. Gestartet wird mit fünf U3-Plätzen für Kinder unter drei, bestens ausgestattet und professionell betreut. Das Unternehmen wendet dafür einen sechsstelligen Betrag auf.

Darüber hinaus richtet Georg gerade in dem geplanten Neubau der Firmenzentrale und des Schulungszentrums ein Familienzimmer mit Spielecke ein. Falls es einmal zuhause zu Problemen bei der Kinderbetreuung kommt, können die Mitarbeiter ihr Kind mitbringen, dort beaufsichtigen und zugleich in dem Zimmer arbeiten.

Projekt mit Strahlkraft

Ein Angebot, das im Betrieb begeistert aufgenommen wurde, eine Chance auch für Alleinerziehende, die bei Georg Kind und Job in Einklang bringen können. In jedem Fall ein Projekt mit Strahlkraft nach innen und außen. Thomas Kleb, Leiter Personal, Marketing und Kommunikation bei der Heinrich Georg GmbH:

Thomas Kleb, Leiter Personal, Marketing & Kommunikation
Director Human Resources, Marketing & Communications

„Die Kooperation mit der städtischen KiTa mussten wir gar nicht so groß kommunizieren, das war fast ein Selbstläufer. Die Zustimmung intern wie extern war riesengroß.  Wir erhalten jetzt schon qualifizierte Initiativ-Bewerbungen und werden in Bewerbungsgesprächen darauf angesprochen. Viele Bewerber haben uns direkt gesagt, dass unser Betriebskindergarten für sie ein wichtiger Baustein für ihre Bewerbung war.“

Klar, nicht jeder Mittelständler kann einen Betriebskindergarten einrichten. Doch jeder Mittelständler kann – so Klebs Empfehlung „ein Thema ernsthaft besetzen und dann auch authentisch kommunizieren“.

Diese Themen und Inhalte, die das Profil als attraktive Arbeitgebermarke formen und Mitarbeiterzufriedenheit begründen, können nur aus dem Unternehmen selbst kommen. Es lohnt sich, den Blick nach innen zu richten und die Potenziale zu identifizieren, die in jedem Unternehmen schlummern.

Bodenhaftung behalten

Mittelständler, die mit dem geerdet bleiben, was die Menschen interessiert, die sie als Mitarbeiter gewinnen und halten wollen, haben damit die Chance, den Begriff ‚Employer Branding‘ mit echtem Inhalt glaubwürdig zu besetzen. Und darauf kommt es an.

Nicht Klimbim zählt am Ende des Tages, sondern Substanz.

Linkempfehlung:

Heinrich Georg GmbH

Wirtschaftsreport 09/12 – Beruf und Familie erfolgreich managen

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