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„Großkonzern mit Start-Up-Mentalität“ – was in Stellenanzeigen glaubwürdig ist und was nicht.


Um passende Talente zu finden, müssen Unternehmen ihr Angebot an potenzielle Bewerber präzise und attraktiv beschreiben. Das gilt ganz besonders für alle Aspekte, welche die Unternehmenskultur des Arbeitgebers betreffen. Die Online-Jobplattform StepStone hat nun in einer Studie unter 25.000 Fach-

Studie „Recruiting mit Persönlichkeit“
© StepStone

und Führungskräften herausgefunden, welche Aussagen Bewerber in Stellenanzeigen für glaubwürdig halten und welche eher nicht. Hier sind fünf Floskeln, deren Authentizität Fachkräfte unterschiedlich bewerten.

„Bei uns bekommen Sie beides: die Vorteile eines Großkonzerns und den Unternehmergeist eines Start-ups“

Dieser Behauptung halten nur 25 Prozent aller Fachkräfte in Deutschland für glaubwürdig. Großkonzerne scheinen für Jobsuchende einfach zu klar strukturiert und etabliert zu sein, um mit der kreativen Startphase junger Unternehmen vergleichbar zu sein. Doch auch Großkonzerne können mit ihrer Unternehmenskultur punkten. Ehrliche Beschreibungen und praktische Beispiele dafür, wie neue Kollegen schnell Verantwortung übernehmen können, kommen bei Bewerbern beispielsweise besser an als beliebige Floskeln.

„Wir vereinen hohe Leistungsorientierung und gelebte menschliche Werte“

30 Prozent der Jobsuchenden setzen bei dieser Aussage das Lesen eines Stellenangebots ohne Mistrauen fort. Der Rest fragt sich, ob diese Beschreibung wirklich der Wahrheit entspricht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass Leistungsorientierung und menschliche Werte für Fachkräfte nicht zusammenpassen. Diese Aspekte der Unternehmenskultur ohne Belege in einem Atemzug zu nennen, kann aber schnell unglaubwürdig wirken.

„Bei uns stoßen Sie auf flache Hierarchien“

Über die Hälfte der befragten Fachkräfte (57 Prozent) schenkt dieser Aussage Glauben. Doch warum bleiben die übrigen 43 Prozent skeptisch? Die Behauptung allein macht gerade im Fall von größeren Unternehmen wenig Eindruck. Konkret zu beschreiben, wie Entscheidungen im Unternehmen schnell und unabhängig von Positionen zustande kommen, bietet Lesern des Stellenangebots hingegen einen echten Mehrwert.

„Unsere Belegschaft zeichnet sich durch Freundlichkeit, Flexibilität, Hilfsbereitschaft und hohe Motivation aus“

Auch diese Beschreibung ist für die Mehrheit der Teilnehmer (57 Prozent) an der StepStone Befragung glaubwürdig. Das ist viel wert, da die maßgeblich von den Kollegen beeinflusste Unternehmenskultur eine besonders hohe Bedeutung für Fachkräfte hat. 97 Prozent der Befragten halten die Kultur bei einem Arbeitgeber für wichtig. Wer den potenziellen neuen Kollegen dennoch skeptisch gegenübersteht, den überzeugen Arbeitgeber am besten mit einem persönlichen Kennenlernen. Immerhin möchten vier von zehn Fachkräften im Vorstellungsgespräch ohnehin die neuen Kollegen kennenlernen.

„Wir sind ein inhabergeführtes, sozial engagiertes Unternehmen“

Drei von vier Befragten geben an, dass sie diese Aussage in einem Stellenangebot für glaubwürdig halten. Doch welche Inhalte machen gerade diese Beschreibung so authentisch? Zum einen gehört sie nicht ins Reich der Floskeln, denn durch das konkrete Nennen der Unternehmensstruktur grenzt sich der Arbeitgeber klar und faktenbasiert ab. Zum anderen lässt sich das soziale Engagement eines Unternehmens meist an gut sichtbaren Projekten nachvollziehen.

Über die Studie

Für die Studie „Recruiting mit Persönlichkeit“ hat StepStone im Sommer 2017 eine Online-Befragung unter 25.000 Fach- und Führungskräften und rund 4.000 Recruitern oder für Personalbeschaffung zuständigen Führungskräften durchgeführt. Die Studie thematisiert die Einstellung von Fachkräften zum Thema Unternehmenskultur und die Relevanz des Cultural Fit bei der Jobsuche. Daneben beleuchtet StepStone aus Sicht der Unternehmen den Status Quo hinsichtlich der Überprüfung des Cultural Fit.

Linkempfehlung

Die komplette Studie mit weiteren Ergebnissen gibt es unter: http://bit.ly/2xKhPwr

Über StepStone

Mit StepStone finden Menschen ihren Traumjob. Das Angebot von StepStone ist mit mehr als 14 Millionen Besuchen im August 2017 das meistgenutzte im Wettbewerbsumfeld (Quelle: IVW). StepStone beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und betreibt neben www.stepstone.de Online-Jobbörsen in weiteren Ländern. Das 1996 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

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So halten Sie Ihre Fachkräfte bei Laune – und bei der Stange.    


Fachkräfte sind wählerisch und haben genaue Vorstellungen von ihrem Job. Ein höheres Gehalt und mehr Freiheiten bei der Gestaltung des Arbeitstages sind  für diese Zielgruppe  attraktive Gründe für einen Jobwechsel.

Studie ‚Kandidaten im Focus‘
© StepStone

Doch was dagegen hält Fachkräfte beim Unternehmen? Die Online-Jobplattform StepStone nennt dafür in ihrer Studie ‚Kandidaten im Fokus‘ die fünf wichtigsten Gründe:

Top 1: Eine gute Beziehung zu den Kollegen
Mit den Kollegen verbringen Berufstätige oft mehr Zeit als mit ihren Familien. Kein Wunder, dass die gute Beziehung zu den Kollegen am häufigsten als Grund angegeben wird, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Ganze 85 Prozent der befragten Fachkräfte stimmen dieser Aussage zu. Jungen Talenten, die maximal drei Jahre Berufserfahrung haben, ist eine gute Beziehung zu den Kollegen sogar noch wichtiger (89 Prozent).

Top 2: Wertschätzung der Arbeit
Wer Anerkennung und Lob für seine Arbeit erhält, entscheidet sich in der Regel dafür, seinem Arbeitgeber treu zu bleiben. Das sagen sowohl 83 Prozent der befragten Fachkräfte als auch der befragten Young Professionals. Ein klares Signal für das Führungspersonal: Um Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, sollten Manager Zeichen der Anerkennung auch in den beruflichen Alltag integrieren.

Top 3: Gute Beziehung zu den Vorgesetzten
Acht von zehn Fachkräften legen genau darauf großen Wert.

Top 4: Work-Life-Balance
75 Prozent der Befragten sehen eine positive Work-Life-Balance als wichtigen Faktor, um dem Arbeitgeber die Treue zu halten. Für Young Professionals ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit sogar noch wichtiger: Für 81 Prozent von ihnen ist das ein wesentlicher Grund, beim Arbeitgeber zu bleiben.

Top 5: Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote
Sind im eigenen Unternehmen genug Möglichkeiten vorhanden, die Karriereleiter weiter hinauf zu klettern und sich weiterzubilden, bleiben Fachkräfte in der Regel in ihrem Job (68 Prozent). Bei den Young Professionals würden sogar 78 Prozent bei entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten auf einen Wechsel zu einem anderen Unternehmen verzichten.

Linkempfehlung:

 StepStone Studie „Recruiting Insights – Kandidaten im Fokus“  zum Download.

Über die StepStone Studie „Recruiting Insights – Kandidaten im Fokus“
Für die Studie hat StepStone im zweiten Quartal 2017 eine Online-Befragung unter 20.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland durchgeführt, darunter waren rund 15.000 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und rund 5.000 Führungskräfte. Daneben befragte StepStone online rund 3.500 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind. In der Studie umreißt StepStone die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen, gibt Einblick in die Präferenzen und Erwartungen bei der Jobsuche, schildert die Erfahrungen der Fachkräfte im Bewerbungsprozess und gibt Empfehlungen für eine erfolgreiche Rekrutierung in digitalen Kanälen.

Über StepStone

Das Angebot von StepStone ist mit mehr als 14 Millionen Besuchen im Juli 2017 das meistgenutzte im Wettbewerbsumfeld (Quelle: IVW). StepStone beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und betreibt neben www.stepstone.de Online-Jobbörsen in weiteren Ländern. Das 1996 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

Karriere-Webseiten leiden unter Reichweitenmangel …


… sagt die aktuelle Reichweiten-Studie von Wollmilchsau.

Laut einer aktuellen Studie der Wollmilchsau GmbH leiden 85% der Karriere-Webseiten unter Reichweitenmangel. Auf diesen Seiten werden monatlich weniger als 100 Aufrufe pro Stellenanzeige generiert. Dabei sind für die erfolgreiche Besetzung einer Position nach Erfahrungen der HR-Branchenexperten etwa 500 bis 1000 Aufrufe je Stellenanzeige notwendig.

Reichweiten Studie 2017
© Wollmilchsau

Wie sich ein Reichweitenmangel auf der eigenen Karriereseite rechtzeitig aufdecken lässt und mit welchen Personalmarketing-Kanälen man kosteneffizient und schnell Reichweite aufbaut, lässt sich im kostenlosen Reichweiten-Webinar für mehr Bewerber-Reichweite am 30.06.2017 lernen. Hier geht es zur Anmeldung: https://wollmilchsau.de/downloads/reichweiten-webinar/.

Die Diskrepanz zwischen Bedarf und Status quo lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass die Bewerber-Reichweite in den gängigen Online-Jobbörsen sinkt. Im Schnitt ging die Reichweite der großen Jobbörsen zwischen 2016 und 2017 um 26% zurück. Eine ähnliche Tendenz lässt sich bei der Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter beobachten. Laut Prognosen des statistischen Bundesamtes ist in Deutschland bis 2022 mit einem Arbeitskräfterückgang von einer Million Menschen zu rechnen. Die Arbeitskräftenachfrage wächst hingegen weiter. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit stieg im April 2017 im Vergleich zum Vorjahreswert um 10% auf mehr als eine Million offener Stellen an. Sowohl im Bereich der technischen Berufe als auch in der Pflegebranche waren nach Erhebungen der Bundesagentur für Arbeit bereits Ende letzten Jahres bundesweite Fachkräfteengpässe erkennbar.

„Die Zahlen signalisieren dringenden Handlungsbedarf im Recruiting“, erklärt Jan Kirchner, Geschäftsführer der Wollmilchsau GmbH. „Dennoch tun sich nach wie vor viele Personaler schwer, sich von eingefahrenen Verhaltensmustern zu lösen und Ausschau nach ergänzenden, zukunftsfähigen Methoden der Personalgewinnung zu halten.“

Die komplette Reichweiten-Studie kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: https://wollmilchsau.de/downloads/bewerber-reichweite-2017-studie/.

Die neue Manpower-Studie: „Was Bewerber wirklich wollen …“


„Was Bewerber wirklich wollen – Machtwechsel im Bewerbungsprozess“
Der Talentmarkt verändert sich schnell und tiefgreifend. Bewerbern stehen heute immer mehr Informationen über das Unternehmen und die Position, auf die sie sich bewerben, zur Verfügung – und das schon in einer sehr frühen Phase der Jobsuche.

© ManpowerGroupSolution. Infografik zur Studie.

 

ManpowerGroupSolutions, hat weltweit 14.000 Berufstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt, welche Faktoren für sie bei der Jobsuche entscheidend sind.

Erfahren Sie was Jobsuchende wollen und mit welchen Strategien, Arbeitgeber im weltweiten Wettbewerb um Talente wettbewerbsfähig bleiben können.

Hier geht es zu einem interessanten Artikel zur Studie

Hier geht es zum Gratis-Download der Studie „Global Candidate Preferences“

Der Recruiter von morgen – fünf Skills zeichnen ihn aus.



Der Recruiter von morgen: Monster Recruiting Trends 2017.  

Für erfolgreiches Recruiting gilt: „Die Zukunft beginnt heute“. Was das für Unternehmen und ihre Recruiter heißt, zeigt die aktuelle Studienreihe des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg, die in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal Monster entstand. Wer die besten Köpfe gewinnen möchte, sollte offen für neue Wege sein und über diverse

© Monster Worldwide Deutschland GmbH

Kompetenzen verfügen. „Nur Unternehmen, die nicht nur einen Blick in die Glaskugel werfen, sondern die neuen Möglichkeiten auch umsetzen, können sich effizient und erfolgreich gegen den Wettbewerb durchsetzen und neue Talente gewinnen“, appelliert Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager bei Monster, an die Unternehmen.

Die fünf Monster-Skills des „Recruiters von morgen“:

  1. Der Marketingspezialist kennt seine Zielgruppe genau und weiß, wie man sie begeistert. Er hat die Arbeitgebermarke sowie die Kommunikation zu den Kandidaten im Griff und benennt die USPs. Zum Beispiel weiß er, was den Kandidaten wichtig ist, denn auf Wünsche wie Work-Life-Balance (86 Prozent) muss eingegangen werden. Der Recruiter von morgen vermarktet sein Unternehmen wie ein Marketing-Manager sein Produkt! Und sorgt dafür, dass das Unternehmen hält, was es verspricht.
  2. Als Performance Manager bleibt er den Kandidaten dicht auf den Fersen und hat stets ein Auge dafür, wo Kandidaten nach offenen Stellen suchen – zu einem Großteil im Netz. Deshalb werden Kenntnisse im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -werbung (SEM) immer wichtiger. .
  3. Der Netzwerker „socialized“ und vernetzt sich mit vielversprechenden Kontakten. Gerade Karrierenetzwerke werden von Kandidaten mit langjähriger Berufserfahrung mit knapp 44 Prozent häufiger zur aktiven Suche genutzt als beispielsweise die Unternehmens-Webseiten mit 39 Prozent. Nur wer mitknüpft, fängt auch etwas.
  4. Der Social Media Manager ist auf sozialen Kanälen wie etwa Facebook aktiv und weiß um deren immense Bedeutung, gerade in der jüngeren Generation. Hier gehört die Stellenanzeige der Zukunft, richtig getargeted, hin. Zwei Drittel der Unternehmen sagen, dass Social Media Recruiting wichtig ist, um Millennials zu adressieren. Allerdings haben nur ein gutes Viertel der Top 1.000 Unternehmen eine Social Media Strategie in der Personalbeschaffung.
  5. Dem Mobile Experten ist bewusst, dass nicht nur bei Berufsanfängern, sondern auch bei der älteren Generation das Bedürfnis nach der Jobsuche per Smartphone wächst. Rund sechs von zehn Kandidaten finden Apps von Unternehmen zu offenen Stellenanzeigen eine tolle Lösung für ihre Jobsuche. Wer Talente gewinnen will, sollte daher die Webseiten mobile-friendly machen und die Apps auf Vordermann bringen. Hier geht es auch um technisches Know-How.

Am erhöhten Personalbedarf wird sich so schnell nichts ändern – die deutschen Unternehmen sehen optimistisch in die Zukunft: Im sich daraus ergebenden „War for talent“ wird es wichtiger denn je, die Arbeitgebermarke zu stärken und die Aufmerksamkeit der Kandidaten zu gewinnen.

Linkempfehlung

Zum Gratis-Download der Studie „Recruiting Trends 2017″.

Neues Wollmilchsau-Whitepaper verspricht mehr Erfolg im Online-Recruiting.


Wie viele potenzielle Bewerber erreichen wir? Entsprechen die Besucher unserer Karriereseite überhaupt unseren Zielgruppen? Welche der Plattformen, in die wir investieren, sind ihr Geld wert? Woher kommen unsere besten Bewerber? – Der Schlüssel für erfolgreiches Recruiting liegt in der Antwort auf diese Fragen

HR-ANALYTICS WHITEPAPER: Mehr Recruiting-Erfolg dank KPI. © Wollmilchsau GmbH, Hamburg

HR-Analytics eröffnet die Chance, mit datenbasiertem Personalmarketing eine maximal relevante Bewerber-Reichweite aufzubauen. Die an den KPIs orientierte Evaluation der Bewerberquellen macht es möglich, schon früh im Recruiting-Prozess die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein individuell auf das Unternehmen abgestimmtes Recruiting-Dashbord bietet außerdem Echtzeit-Zugang zu allen relevanten Kennzahlen und kann Personalern somit auf dem Weg zum Online-Recruiting-Erfolg als Kompass dienen

Herausgeber ist die Wollmilchsau GmbH, Digitalagentur für Personalmarketing und Employer Branding mit Sitz in Hamburg.

 

Linkempfehlung

Zum Gratis-Download HR-ANALYTICS WHITEPAPER: Mehr Recruiting-Erfolg dank KPI

Recruiting-Trends 2017: Welche Goodies halten Mitarbeiter bei der Stange?


Das unter anderem untersuchte die Agentur für HR-Kommunikation Kienbaum Communications und das Staufenbiel Institut in der Studie ‚Recruiting Trends 2017

Studie 'Recruiting-Trends 2017', © Kienbaum-Communications & Staufenbiel-Institut.

Studie ‚RecruitingTrends 2017‘, © Staufenbiel Institut & Kienbaum Communications.

Um Mitarbeiter langfristig zu binden, setzen die Unternehmen in erster Linie auf flexible Arbeitszeiten. Darüber freuen sich Mitarbeiter in 91 Prozent der befragten Unternehmen. Platz zwei und drei der beliebtesten Benefits belegen die betriebliche Altersvorsorge mit 81 Prozent und das Home-Office mit 73 Prozent. Etwas abgeschlagen sind der Betriebshund und das Familienbüro. 17 Prozent der Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, den Wauwau mitzubringen, elf Prozent bieten ein Familienbüro.

Für die Studie wurden im Herbst 2016 knapp 300 Personalverantwortliche in Deutschland befragt.  Diese erhielten in den vergangenen zwölf Monaten rund 736.500 Bewerbungen erhalten und führten mehr als 177.000 Vorstellungsgespräche.

Linkempfehlung

Zum Download ‚Recruiting Trends 2017‘

Karriere 2017: Neun von zehn Deutschen wollen sich weiterbilden.


Klare Erkenntnis der aktuellen Studie ‚Karriereziele 2017‘ der ManpowerGroup Deutschland: Die Weiterbildung hat weiter an Bedeutung gewonnen. Besonders gefragt dabei sind Fremdsprachen, Auslandserfahrung und IT-Kenntnisse. Neun von

Studie 'Karriereziele 2017' © ManpowerGroup Deutschland

Studie ‚Karriereziele 2017‘ © ManpowerGroup Deutschland

zehn Deutschen brauchen nach eigener Einschätzung zusätzliche Kenntnisse, um beruflich weiterzukommen. 88 Prozent sagen, dass ihnen bestimmte Fähigkeiten und Erfahrungen fehlen, um ihre Ziele in der Arbeitswelt zu erreichen. An erster Stelle steht dabei der Wunsch, eine Fremdsprache zu lernen oder die bisherigen Kenntnisse zu verbessern.

Auf Platz zwei der begehrtesten Weiterbildungsmaßnahmen 2017 liegt die Auslandserfahrung. 37 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sie in diesem Bereich Nachholbedarf haben. Das gilt ebenso für den Wissensstand der Deutschen auf dem Gebiet der IT-und Softwarekenntnisse. Auch hier bedauern 37 Prozent ihre fehlende Expertise.

„Nicht nur in Bezug auf IT sind die Deutschen wissbegieriger geworden“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „Auch insgesamt halten mehr Berufstätige Weiterbildung für unverzichtbarer als noch vor drei Jahren, denn Berufsprofile wandeln sich schneller als je zuvor. Hier kommt es insbesondere auf die Bereitschaft und Fähigkeit an, sich in neue Themen einzuarbeiten …“.

Die Top 10 der gewünschten Zusatzqualifikationen für 2017

  1. Fremdsprachenkenntnisse (40 %)
  2. Auslandserfahrung bzw. interkulturelle Kompetenz (37 %)
  3. IT-/Softwarekenntnisse (37 %)
  4. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse, z.B. Controlling (35 %)
  5. Führungskompetenz (30 %)
  6. Weitere technische Kenntnisse, z.B. Maschinenführung (26 %)
  7. Weitere Fachkompetenzen, z.B. Qualitätsmanagement (26 %)
  8. Kommunikationskompetenz(18 %)
  9. Führerschein (16 %)
  10. Soziale und emotionale Kompetenz, z.B. Teamfähigkeit (16 %)

Über die ManpowerGroup: Mit mehr als 27.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland.

Linkempfehlung

ManpowerGroup Deutschland

Zum Download Studie ‚Karriereziele 2017‘

 

ICR Recruiting Trends 2017: Active Sourcing auf Allzeit-Hoch.


Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg stellte die Ergebnisse der Studie Recruiting Trends 2017 vor. Für die Studie, die erste ihrer Art in Deutschland, befragte das ICR in den Jahren 2012-2016 jeweils über 10.000 Personaler.

96% der Arbeitgeber gaben 2016 an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben.  Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Viele Unternehmen verlassen sich nicht mehr auf nur Stellenanzeigen und Personalberater, sondern greifen zur Selbsthilfe:

Für fast 80% der Unternehmen gehörte 2016 Active Sourcing, die selbständige Suche und Ansprachen von potentiellen Kandidaten meist in Social Networks wie Xing oder Linkedin, zu den Top Themen im Recruiting. Software zur Suche von Bewerbern (z.B. in Sozialen Netzwerken, Xing Talent Manager, Linkedin Recruiter) ist der Shooting Star bei der Recruiting Technologie Nutzung.

Dies ist nur eines der Ergebnisse aus den ICR Recruiting Trends 2017. Basierend auf mehr als 5 Jahren (2012-2016) Recruiting Studien kann das ICR exklusive Informationen und Trends zum Thema Recruiting aufzeigen. Aus diesen gesammelten Angaben lassen sich Trendlinien erkennen:

Die Top-Themen 2017 

  • Arbeitgeberimage überholt wieder das Thema „Recruiting von Berufserfahrenen“
  • Candidate Experience und Active Sourcing werden deutlich wichtiger
  • Social Media Recruiting zeigt ein leichtes Comeback
  • Bewerbermanagementsysteme legen kontinuierlich an Bedeutung zu
  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme setzen den Aufwärtstrend seit 2014 weiter fort

Die wichtigsten Kanäle für die Kommunikation der Stellenangebote 

Die eigene Karriereseite und Onlinejobbörsen führen die  Liste mit etwas  Abstand und aktuell flacher Steigerungstendenz  für 2017 an
Social Media Business Netzwerke (Xing,LinkedIn etc.) haben sich einen stabilen 3. Platz erarbeitet und werden ihn auch 2017 nicht abgeben
Die Kanäle Bundesagentur für Arbeit  und Jobmessen liegen in der Nutzung fast gleichauf bei stabiler Nutzungsaussicht für 2017
Social Media Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter etc,), interne Mitarbeiter  und Mitarbeiterempfehlungen liegen 2016 gleich auf, wobei letztere für 2017 eine schwächere Tendenz haben.
Printmedien , Personalberater und externe Sourcingdienstleister sind die Verlierer mit absteigendem Trend auch für 2017

Was verändert sich bei den Einstellungsquellen?

Online-Jobbörsen werden die Haupteinstellungsquelle bleiben, auch wenn sie einige Prozentpunkte abgeben werden

Die eigene Karriereseite als Einstellungsquelle zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend in den letzten drei Jahren. Dieser wird wohl anhalten, allerdings müssen viele Arbeitgeber sich hinsichtlich der angebotenen Candidate Experience deutlich verbessern.

Die Social Media Netzwerke und Mitarbeiterempfehlungen lagen in den letzten Jahren Kopf an Kopf , wobei die Social Networks 2016 die Nase wieder vorn haben. In Komnination mit der deutlich gestiegenenen Bedeutung des Themas Active Sourcing sollte dies auch 2017 so bleiben

Der Anteil der Personalberatung und CV-Datenbanken  befindet sich im Abwärtstrend. Printmedien  bleiben stabil auf niedrigem Niveau.

Aktuelle Antworten auf die wichtigen Recruiting-Trends 2017 geben die ICR Recruiting Trends 2017, die ICR kostenfrei zum Download zur Verfügung stellt.

Linkempfehlung

Zum Download ‚ICR-Recruiting-Trends 2017‘

Crosswater Job Guide

Die neue Studie „Azubi-Recruiting Trends 2016“.


Für die von Prof. Dr. Christoph Beck (Hochschule Koblenz) wissenschaftlich begleitete Untersuchung hat der Ausbildungsspezialist u-form Testsysteme in diesem Jahr 4.638 Azubis, Schüler und Ausbildungsverantwortliche befragt.

Die Studie bietet einige Überraschungen.

„Karriere“ spielt als Argument für die Attraktivität eines Ausbildungsunternehmens zunächst eine nachgeordnete Rolle. Drei Kriterien hält die große Mehrheit der Azubis für wichtig: „eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben“ (64,9%), „Ausgewogenheit zwischen Beruf und Freizeit“ (60,2%) sowie „immer mehr zu lernen“ (52,9%).

Azubu-Recruiting-Trends 2016. Quelle: www.presseportal.de/nr/104017

Azubu-Recruiting-Trends 2016. Quelle: http://www.presseportal.de/nr/104017

Der persönliche Rat zählt.

Für angehende Azubis ist der persönliche Rat – zum Beispiel von Freunden und Eltern – aktuell die wichtigste Informationsquelle für die Suche nach einem Ausbildungsplatz. 88,6% der Azubis fänden es gut, wenn Ausbildungsbetriebe im Auswahlverfahren neben Leistungs- auch Persönlichkeitsaspekte testen würden. 47,6% von ihnen machen zum Beispiel regelmäßig die Erfahrung, dass die Schulnoten schlechter sind als die „tatsächliche Leistungsfähigkeit der Bewerber“.

Eine Ausbildung ist etwas Solides …

Fast 88 Prozent aller Azubis  sagen: „eine Ausbildung ist etwas Solides und studieren kann ich immer noch“ zu. Defizite bei den Ausbildern gibt es beim Thema Digitalisierung und Industrie 4.0: In nur 16,5% der befragten Ausbildungsbetriebe sind die Ausbilder speziell für die mit diesen Veränderungsprozessen verbundenen Inhalte geschult.

Sie oder Du?

Von den teilnehmenden Ausbildungsbetrieben duzen 39,5% ihre Azubi-Bewerber auf Karriereseiten oder in Flyern, 55,7% bleiben beim traditionellen „Sie“. Unter den Azubis bevorzugen 42,2% das „Du“ auf Karrierewebsites und in Azubi-Flyern, 36,7% ist es „egal“. Dennoch sollten nicht alle Unternehmen auf das „Du“ umsteigen, empfiehlt Felicia Ullrich, Geschäftsführerin von u-form Testsysteme und Initiatorin der Studie. „Das ist in erster Linie eine Frage der Glaubwürdigkeit: Findet sich das ‚Du‘ nicht nur in den Stellenanzeigen für Azubis, sondern auch im späteren Ausbildungsalltag wieder?“, sagt Ullrich.

Über die Studie „Azubi-Recruiting Trends 2016“.

Seit sieben Jahren führt u-form Testsysteme die Studie Azubi-Recruiting Trends durch. Von Dezember 2015 bis März 2016 haben deutschlandweit 3.343 Azubi-Bewerber und Auszubildende sowie 1.295 Ausbildungsverantwortliche an der Online-Befragung teilgenommen. Prof. Dr. Christoph Beck (Hochschule Koblenz, Herausgeber des Standardwerks Ausbildungsmarketing 2.0) hat die Studie wissenschaftlich begleitet. Unterstützt wurde die Umfrage durch den Sourcingpartner blicksta, die Plattform zur Berufsorientierung für Schüler. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Studie unterstützt u-form Testsysteme die Initiative JOBLINGE. Bestellung unter www.testsysteme.de/studie.

Über die u-form Gruppe:

Der U-Form-Verlag bietet Materialien zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen. Das Solinger Familienunternehmen ist seit über 40 Jahren Partner der Industrie- und Handelskammern. Zu den Kunden von u-form Testsysteme zählen namhafte Betriebe wie Kaufhof, McDonald’s, TUI, Obi, Ford, Dräger und Henkel.

Linkempfehlung

www.testsysteme.de

www.u-form.de

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