Wie sich 60.000 neue Vollzeitstellen schaffen lassen …


Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung „Geringfügige Beschäftigung: Situation und Gestaltungsoptionen“ hält durch Umgestaltung von Steuer- und Sozialversicherungsregeln mehr und gerechtere  Arbeitsverhältnisse  ohne zusätzliche Belastungen für den Staatshaushalt für möglich.

Eine Simulationsrechnung, die das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat, untersucht fünf verschiedene Varianten im Bereich der geringfügigen Beschäftigung. Diese reichen von der

ersatzlosen Abschaffung der Mini- und Midijobs bis zur Ausweitung der Einkommensgrenzen. In Kombination mit Reformen beim Ehegattensplitting sollen die erzielbaren Effekte besonders positiv ausfallen. „Es kämen mehr Menschen in Arbeit, ohne dass dies zu einer weiteren Zerstückelung der Arbeitsverhältnisse führen würde“, so Eric Thode, Arbeitsmarktexperte der Bertelsmann Stiftung. „Gerade Frauen, die etwa zwei Drittel aller derzeitigen Minijobber ausmachen, würden von den Reformen profitieren. Sie könnten ein höheres Erwerbseinkommen erzielen, hätten bessere Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf und würden auch mehr eigene Vorsorge in der gesetzlichen Rentenversicherung betreiben, sodass nicht zuletzt auch das Risiko der Altersarmut geschmälert würde.“

In der bestmöglichen Variante wird das gegenwärtige Ehegattensplitting durch ein Realsplitting ersetzt. Minijobs sollten ab dem ersten Euro der Einkommensteuerpflicht unterliegen und steigende Beitragssätze zur Sozialversicherung aufweisen. Das zusätzlich entstehende Steueraufkommen würde bei diesem Modell zur Absenkung des Einkommensteuertarifes verwendet. Die Autoren der Studie versprechen sich durch diese Maßnahme 60.000 neue Vollzeitstellen.

Darüber hinaus simuliert das Modell auch das Anpassungsverhalten der Arbeitgeber an die veränderten Rahmenbedingungen und zeichnet so ein umfassendes Bild der voraussichtlichen Wirkungen,

Linkempfehlung: Bertelsmann-Stiftung

Direkt zum kostenlosen Download der Studie

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Über Hans Ulrich Würth

Copywriter und Marketingmensch mit langem Berufsleben und reichlich Erfahrung. Gefühlt und (fast) real habe ich in über 40 Jahren für 'tausendundeine' Branche gedacht und getextet. Schwerpunkt seit vielen Jahren sind das Employer Branding in Stellenanzeigen & Direct Response. Berufliche Mitgliedschaften im Texterverband e.V. sowie im DFJV Deutscher Fachjournalisten Verband

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