Personalmarketing im Wandel.


Der „War for Talents“ wird auf vielen Kanälen geführt. Die klassische Stellenanzeige in Tages- und Fachzeitungen steht im Wettbewerb zu Online-Jobbörsen und sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter & Co. Auch die mobile Social Media Nutzung wird immer beliebter.  Ein Plus von knapp neun Prozentpunkten in der Kategorie der mobilen Chat-Apps verzeichnet der aktuelle Dynamic Communication Index (DCI) – eine Maßzahl vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Und ganz bestimmt für jeden interessant, der sich für mobile Recruiting interessiert ist das Video-Interview mit dem SimplyHired Gründer Gautam Godhwani auf Youtube, das Sie  hier downloaden können.

Der Klassiker ‚Print‘  – nach wie vor eine gute Wahl.

Unternehmen, die für jeden sichtbar Mitarbeiter suchen, geht es offensichtlich gut – das ist die nachhaltige Botschaft von Print. Davon angesprochen werden nicht nur  konkret Job-Suchende, sondern auch die latent Wechselbereiten. Hinzu kommt: Gerade die KMUs – die kleinen und mittleren Unternehmen, die den Großteil der Jobs in unserem Land schaffen  – rekrutieren nun mal gern am und rund um den eigenen Standort. Was die Stellenanzeige in der regionalen Tageszeitung bei vielen Unternehmen zur ‚Nummer eins‘ macht. Auch die Fachzeitungen bieten mit ihrem kompetenten redaktionellen Umfeld das gegebene Umfeld. für die Suche nach ausgewiesenen Fach- und Führungskräften. Selbst Elite-Zielgruppen, die sich sowieso lieber finden lassen als selbst zu suchen, schauen nach wie vor eher in die überregionale Tageszeitung als auf Jobportale oder die Karrieresite bei Facebook.

Print als Qualitätsmedium behauptet seine Bedeutung im Personalmarketing-Mix.

Das zeigt u.a. eine Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB): Nach dieser Erhebung ist die klassische Stellenanzeige der zweiterfolgreichste Weg bei der Stellenbesetzung, der überdurchschnittlich häufig zur Einstellung führt. Nur die Suche über persönliche Kontakte oder eigene Mitarbeiter toppt dieses Ergebnis. In Kombination mit anderen Kanälen – Jobbörsen, Social-Media-Profilen, Karriere-Sites – spielt die Printanzeige weiterhin ihre Rolle im Personalmarketing.

Der Markt der Möglichkeiten wird immer interessanter.

Interaktive Karriere-Sites markieren nach Ansicht vieler Experten den Standard für die Zukunft der Stellenbörsen im Web. Mehr Inhalt, mehr Gestaltungsvarianten, mehr Zielgruppenbezogenheit, mehr frische Animation, mehr Interaktion … das spricht nicht nur gefragte Zielgruppen vom Ingenieur bis zum IT-Profi, vom Arzt bis zum Vertriebler an – das bringt auch im Ranking der Suchmaschinen die besseren Plätze.  Insbesondere integrierte Videoswerden dabei immer wichtiger. Videos ermöglichen nicht nur einen ersten lebendigen Einblick ins Unternehmen, sondern geben dem Unternehmen auch emotional ein Gesicht. Gerade jüngere Zielgruppen lassen sich damit erreichen.  Unternehmens-Videos leisten auch im Recruiting einen substanziellen Beitrag. Interessenten lernen ihren neuen Arbeitsplatz und künftige Kollegen kennen, erfahren ein Stück der Unternehmenskultur und können selbst beurteilen, ob sie zum Unternehmen passen oder nicht. Hollywood ist nicht gefragt. In den Geschichten, die das Arbeitsleben schreibt, treten keine teuren Testimonials oder gestylte Schauspieler auf. Es sind die eigenen Mitarbeiter, die von ihrem Arbeitsplatz und ihrem Unternehmen erzählen. Authentische Geschichten, die als wahre Geschichten wahrgenommen werden.

Den ‚Königsweg‘ im Personalmarketing gibt’s nicht. Es gilt, was Christian Hagedorn, Geschäftsführer der Personalmarketing-Agentur Westpress, in w&v vom 21.05.2012 so formuliert hat: „Die besten Mitarbeiter finden Unternehmen nur mit einem ausgewogenen Mediamix, der auf die Zielgruppen abgestimmt ist“.

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About Hans Ulrich Würth

Copywriter und Marketingmensch mit langem Berufsleben und reichlich Erfahrung. Gefühlt und (fast) real habe ich in über 40 Jahren für 'tausendundeine' Branche gedacht und getextet. Schwerpunkt seit vielen Jahren sind das Employer Branding & Direct Response. Berufliche Mitgliedschaften im Texterverband e.V. sowie im DFJV Deutscher Fachjournalisten Verband

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