Literaturtipp April 2012: Erstellung eines Konzeptes zur Motivation von Mitarbeitern durch nicht monetäre Anreize im Vergleich mit Theorie und Praxis.


Diplomarbeit von Martin Weber

Einleitung: Im Englischen heißt Mitarbeiter contributor, was aus der Wortfamilie to contribute stammt und mit beitragen übersetzt wird. Man kann also sagen, der Mitarbeiter trägt zu etwas bei – er trägt zum Erfolg des Unternehmens bei.

Die Mitarbeiter, die so genannten Human Resources, sind also ein Betriebsmittel, das eingesetzt wird, um den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens auszubauen und den Gewinn zu steigern. Deshalb ist es wichtig, dass das Unternehmen die Maschine Mensch unter den bestmöglichen Bedingungen zum Einsatz bringt. Dies bedeutet, dass eine Infrastruktur geschaffen werden muss, die sich an der gesunden Leistungsgrenze der Mitarbeiter orientiert und sie kontinuierlich persönlich wie beruflich fordert und fördert. Positive Nebeneffekte, wie geringe Fluktuation, Identifikation und Loyalität sind durch diese Maßnamen nicht auszuschließen. 1910 schreibt Sears:

‘Die unerschütterliche Loyalität seiner Angestellten gewinnt man am sichersten dadurch, dass man ihnen von Anfang an zeigt, dass sie ihre Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können. Jeder wird bei einer Firma bleiben wollen, in der er sein Leistungsmaximum erreichen kann.’ Folglich kann die Leistung des Unternehmens nur gesteigert werden, wenn die Leistung der Mitarbeiter gesteigert wird. Dabei ist es wichtig, dass der Mitarbeiter ein Interesse an seiner Entwicklung besitzt, weil er als Maschine den entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis hat.

Damit zählen gute Mitarbeiter mehr als finanzielle oder technische Ressourcen, und wer sie für sich gewinnen will, muss sich etwas einfallen lassen oder zusehen, wie sie bei der Konkurrenz einsteigen. Denn das Potential an guten Leistungsträgern ist der weltweit einzig knappe Rohstoff, den man nicht austauschen kann. Die qualifizierten Mitarbeiter können sich deswegen ihren Arbeitgeber aussuchen und ihre Preise diktieren. Aus diesem Grund muss ihnen ein Unternehmen mehr bieten können als ein gutes Gehalt. Das macht zwar zufrieden, aber nicht glücklich und ist auch nicht das eigentliche Ziel des Arbeitens, sondern eine Voraussetzung.

Hinzu kommt, dass sich der Begriff Führung heute zunehmend darauf beschränken muss, als Koordination von Spezialisten verstanden zu werden. Dies bedeutet für den einzelnen Arbeitnehmer, dass der Antrieb nur noch teilweise von Außen kommen kann und er mehr von innen, aus der Person selbst heraus kommen muss. In diesem Fall spricht man von Selbstmotivation. Des Weiteren ist es so, dass Spezialisten auf ihrem Fachgebiet zunehmend mehr wissen als ihre Vorgesetzten. Weil sie es immer häufiger als Zumutung erleben, wenn andere – selbst der Vorgesetzte – ihnen in ihr Fachgebiet hineinreden, wird die Führung durch Motivation zu einer wichtigen Forderung.
Inhalt der Diplomarbeit 
1 Der Leitgedanke dieser Arbeit 1
1.1 Ziel meiner Überlegung 2
2 Theoretische Grundlagen der Mitarbeiterführung 3
2.1 Kommunikation im Unternehmen 3
2.1.1 Kommunikationsstörungen 4
2.1.2 Gelungene Kommunikation 5
2.2 Die Motivation 6
2.2.1 Motivation als Leistungsförderer 7
2.2.2 Motivationsquellen und beeinflussende Faktoren 8
2.2.3 Zusammenspiel von Motivation und Verhalten 10
2.2.4 Der Sinn von Motivationsanreizen 12
2.3 Das Enneagramm 13
2.3.1 Der Grundgedanke des Enneagramms 14
2.3.2 Voraussetzungen für die Anwendung 15
2.3.3 Die Gefahren der Anwendung 16
2.3.4 Das Enneagramm als Motivationsfaktor 17
2.4 Der Mensch 18
2.4.1 Die Rolle der Führungskraft 19
2.4.2 Emotionale Erfüllung 19
2.5 Auswirkungen der demografischen Entwicklung 21
2.6 Das Unternehmen der Zukunft 24
2.6.1 Entwicklung der Organisationsstruktur 24
2.6.2 Unternehmenswerte und Unternehmensvision 28
2.6.3 Sinn der Unternehmenskultur 28
2.7 Der laterale Führungsstil 30
2.8 Führungstechnik: Drache und Prinzessin 30
3 Motivationsansätze aus der Praxis
3.1 Robert Bosch Fahrzeugelektrik GmbH 33
3.2 Procter & Gamble 34
3.3 KSB Aktiengesellschaft 35
3.4 Bayrische Motoren Werke AG (BMW) 37
3.5 Tele Atlas Deutschland AG 38
3.6 Volkswagen AG (VW) 39
3.7 Aventis Pharmaceuticals S.A. 40
3.8 Deutsche Lufthansa AG 41
3.9 Bertelsmann AG 42
3.10 Müller Weingarten AG 43
3.11 United Technologies Corporation (UTC) 44
4 Das Motivationskonzept 46
4.1 Der Grundgedanke des Konzeptes 46
4.2 Die Eckpunkte des Motivationskonzeptes 48
4.2.1 Langfristige Mitarbeiterbindung 50
4.2.2 Mitarbeiterziele werden Unternehmensziele 53
4.2.3 Unternehmensvision entwickeln 54
4.2.4 Unternehmenswerte schaffen 55
4.2.5 Führungskraft als Teammanager 56
4.3 Die Struktur des Konzeptes 61
4.3.1 Die Organisationsstruktur 61
4.3.2 Struktur der Mitarbeiter 63
4.3.3 Der Motivationsprozess 65
4.4 Inhaltliche Voraussetzungen 68
4.4.1 Mitarbeiterträume erkennen und einsetzen 68
4.4.2 Mitarbeiterzufriedenheit bewerten 69
4.4.3 Selbstverwirklichung durch Persönlichkeitsmanagement 69
4.4.4 Arbeitsinhalt und Bildung 72
4.4.5 Individuelle Personalentwicklung 75
4.4. Flexibilisierung der Arbeitszeit 76
4.5 Maßnahmen zur Realisierung von Motivationsanreizen 79
4.5.1 Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels 79
4.5.2 Die Möglichkeiten der Führungskraft 83
4.5.3 Möglichkeiten des Unternehmens 90
4.5.4 Möglichkeiten am Arbeitsplatz 95
4.6 Langfristige Vorteile 96
5 Schlussfolgerung 97
6 Quellenverzeichnis 98
6.1 Sekundärliteratur 103
7 Stichwortverzeichnis 105
Anhang A: Glossar A-1

Über dieses Buch
Art: Diplomarbeit
Autor: Martin Weber
Umfang: 120 Seiten
Note: 1,0
Institution / Hochschule: Hochschule Mannheim Deutschland
Bibliografie: ca. 104
ISBN (eBook): 978-3-8428-2936-7
Sprache: Deutsch

Erhältlich als PDF-eBook Download: 48,00 €

Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783842829367

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Über Hans Ulrich Würth

Copywriter und Marketingmensch mit langem Berufsleben und reichlich Erfahrung. Gefühlt und (fast) real habe ich in über 40 Jahren für 'tausendundeine' Branche gedacht und getextet. Schwerpunkt seit vielen Jahren sind das Employer Branding & Direct Response. Berufliche Mitgliedschaften im Texterverband e.V. sowie im DFJV Deutscher Fachjournalisten Verband

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