Ausbildungsmarketing: wirksamer Gegenschlag wegen unbesetzter Ausbildungsplätze


Autor: Ines Böttger von www.text-personalmarketing.de

Ein paar Monate vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres waren im Juni 2011 ungefähr 40.000 Ausbildungsplätze bundesweit noch unbesetzt. Heinrich Driftmann, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) befürchtet zu Recht: „Den Lehrstellen gehen die Bewerber aus.“ Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsstellen sogar um 25% angestiegen. Außerdem schätzt Heinrich Driftmann  die Zahlen der unbesetzten Ausbildungsplätze zum Beginn des Ausbildungsjahres auf insgesamt 55.000.

Zahlen über den Ausbildungsmarkt im August 2011 auf der Webseite der wdr-Lehrstellenaktion untermauern diese Befürchtung. Denn allein in Nordrhein-Westphalen waren im August noch 15.000 freie Ausbildungsstellen verfügbar. Die Interessenvereinigung der bayrischen Wirtschaft (vbw) greift ebenfalls Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auf, die belegen, dass gegenüber 494.000 gemeldete Ausbildungsplätzen diesen Jahres  520.400 gemeldete potentielle Bewerber eingegangen sind.

Obwohl sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Bewerben laut den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit gegenüber dem Vorjahr deutlich gebessert hat, bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Der Grund für die klaffende Lücke  offener Ausbildungsplätze liegt in vielen Fällen an ungeeigneten Bewerbern. Grundsätzlich reicht die fachliche Qualifikation zahlreicher Bewerber für den Ausbildungsplatz einfach nicht aus. Ein weiterer Grund ist, dass potentielle Bewerber lieber ein Studium aufnehmen, als eine Ausbildung zu absolvieren.

Angesichts dieser Tatsachen sind die Personalverantwortlichen in den Unternehmen am Zug, geeignete qualifizierte Bewerber zu gewinnen und das gelingt Ihnen am besten mit der Begeisterung für genau Ihr Unternehmen. Wie Sie die Aufmerksamkeit geeigneter Kandidaten auf Ihr Unternehmen lenken und zukünftig freie Stellen schneller und effektiver besetzen können, lesen Sie in unserem Artikel über Ausbildungsmarketing.

Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um die heutige Generation der Auszubildenden anzusprechen und für Ihr Unternehmen zu begeistern?

Die heutige Generation der Jugend zeichnet sich vor allem aus durch die Begeisterung für das Internet und die sozialen Netzwerke. Denn die Bezeichnungen Generation Internet, Digital Natives oder auch die Net Generation gibt es nicht ohne Grund. Jugendliche von heute sind nicht nur mit dem Internet aufgewachsen, sondern Blogs, Chatrooms, Facebook, Twitter, studiVZ, schuelerVZ, YouTube und andere gehören zum Alltag genauso dazu, wie das Zähne putzen oder essen und schlafen. Was liegt da näher, als die Auszubildenden eben über diese Kanäle anzusprechen und zu überzeugen, dass in Ihrem Unternehmen die passende Berufsausbildung auf Sie wartet? Ein Schlüsselseminar dazu ist das 2-Tages-Praxis-Seminar Azubi-Recruiting und Ausbildungsmarketing von Ausbildungsmarketing.com im Kloster Frauenwörth im Chiemsee. – Klicken Sie auf den Link – und Sie erhalten umfassende Informationen zu diesem Powerseminar und können sich Details zu Inhalt und Tagungsort sogar in einem 5-Minuten-Video betrachten.

Beispiele für konkrete Maßnahmen im Ausbildungsmarketing

Treffsichere und optisch aufbereitete Maßnahmen im Recruitingprozess können neben einer ansprechenden Karriere-Webseite vor allem auf YouTube gestellte Videos sein, welche die jugendliche Zielgruppe ansprechen und überzeugen, sich bei Ihnen zu bewerben. Beispiele für Recruiting Videos finden Sie zusammengestellt auf dem Personalmarketingblog von Lutz Altmann (Artikel von Anja Schwarting).

Auch die Logistik und Transportbranche hat auf Grund von ca. 11.000 fehlenden Auszubildenden die Initiative Hallo Zukunft aus dem März 2011 weiter ausgebaut. Ansprechend umgesetzt ist das Online-Tagebuch der Auszubildenden, damit potentielle Kandidaten einen realen Einblick in den zukünftigen Alltag eines Auszubildenden erfahren.

Der wdr stellt auf seiner Webseite wdr-Lehrstellenaktion eine ganz andere Möglichkeit für Unternehmen vor, die Auszubildende suchen und persönlich kennenlernen möchten. Das „Azubi-Speed-Dating“ veranstaltet von den Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammer. Beim Speed-Dating lernen sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne mehrere Unternehmen und potentielle Auszubildende kennen. Für ein erstes persönliches kurzes Kennenlernen ist dieses Recruiting-Event optimal geeignet.

Ein funktionierendes Azubi-Recruiting-System und effektives Ausbildungsmarketing – das ist der Schlüssel, der Ihrem Unternehmen Vorsprung und Zukunft sichert.

 

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About Ines Böttger

Ines Böttger ist Diplom-Kauffrau mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling. Als Projektkoordinatorin in der IT-Branche war sie mit der Leitung und Steuerung von Außendienstteams und der Betreuung der Hardware- und Softwarehersteller zuständig. Nach der Geburt Ihrer Tochter gründete Sie das Unternehmen Wortmanufaktur Böttger und ist seitdem als Autorin & Texterin & Online-Redakteurin freiberuflich tätig. Sie erstellt nicht nur E-Learning-Content, Informationstexte für Internetseiten, sowie Fachbeiträge für Medien- und Informationsportale im Internet, sondern schreibt und veröffentlicht nicht nur Kurzgeschichten und arbeitet am ersten Roman.

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